Umsonst gestorben für die Demokratie?

„Die Soldaten waren gestorben, weil sie Afghanistan zu einem Land ohne Terror und Angst machen wollten“, sagte Merkel. Und: „Die Erinnerungen bleiben“ , sagte Merkel.

Mit den Erinnerungen werden die Angehörigen allein bleiben.

Es sind auch Menschen gestorben, weil sie sich die DDR als Land ohne Terror und Angst wünschten. Hier fand sich kein Bundeskanzler zur Trauerrede ein. Nur der damalige Bundesratspräsident Platzeck fühlte sich betroffen. Er verlängerte seine Moskaureise für eine Gedenkfeier. Hier blieben  die Angehörigen mit den Erinnerungen allein. Und weil Staat einen solchen Verlust ohnehin nicht wiedergutmachen kann, streicht er gleich das Gedenken.

In Deutschland existiert eine Gedenkstätte Deutscher Widerstand 1933 bis 1945. Es soll ein Freiheits- und Einheitsdenkmal vor dem ehemaligen Schloss in Berlin errichtet werden. Wo aber können wir derer gedenken, die nach 1945 in Deutschland aus ihren Familien gerissen wurden und für immer verschwanden? Neueste Forschungen belegen- es waren mehr als 2000 gefolterte Menschen, die nach Moskau geschafft und dort zu Tode gebracht wurden. Sie wurden zuvor in Deutschland in heimlichen Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt oder sind an den Folgen der Misshandlungen schon in der Haft verstorben. Ihnen wurde vorgeworfen, gegen das Terrorregime von Stalin zu sein. Einige haben sich aktiv gegen den Kommunismus eingesetzt- wollten die DDR- Bevölkerung aufklären oder aufrütteln. Sie haben ein F – wie Freiheit an Wände gemalt oder sich z.B. mit der Verteilung von Broschüren für eine Demokratie in ganz Deutschland eingesetzt. So, wie sie heute bei uns herrscht- und haben ihr Leben dafür gelassen. Darunter auch  Journalisten, Kommunalpolitiker aller heute noch existierenden Volksparteien, Lehrer, Schüler, Studenten- sogar Hausfrauen, Künstler, Rentner – Menschen wie Sie und ich.

In Moskau steht ein Massengrab auf dem Donskoj- Friedhof. Das haben Russen gebaut. Um die Errichtung eines deutschen Gedenksteines dort gab es in Berlin lange und ermüdende Diskussionen. Geld wurde von der Bundesregierung dafür nicht zur Verfügung gestellt. Nur ein Kranz zur Einweihung zur Wahrung des äußeren Scheins. Und das für Menschen, die für unsere Demokratie GESTORBEN sind. Für diese Menschen hätte zuerst ein Denkmal errichtet werden müssen, bevor sich die Reformbewegung der DDR auf einen Sockel hebt. Wenn schon die vielen Angehörigen, die nichts haben, wo sie wenigstens einmal im Jahr Blumen niederlegen können, sollte doch auf dem Donskoj- Friedhof zum Volkstrauertag ein frischer Kranz  der Regierung liegen. Ist das bisher geschehen? Höchstwahrscheinlich nicht. Die Kassen sind doch knapp.  Wie immer, wenn es um Opfer von Staatsterrorismus geht. Und dafür ein Denkmal in Deutschland? Das brauchen wir doch nicht, wir haben doch schon so viele andere.

Die Moral, die dahintersteckt ist: Es lohnt sich nicht, sich für die Demokratie einzusetzen. Es wird dir nicht gedankt. Wer dafür leidet, ist dumm. Schau weg und falle nicht auf- so kommst du am besten über die Runden. Und   Soldaten, die zu zweifelhaften und schlecht vorbereiteten Missionen, womöglich unter unzureichenden Sicherheitsbedingungen gesandt werden, müssen sich fragen, was sie wirklich  verteidigen.

Merkel sagte auch noch bei anderer Gelegenheit*: Wir brauchen “ Wahrheit und Klarheit über alles, was passiert ist!“

* Am 17.03.2010 anlässlich der Haushaltsdebatte 2010 bezüglich Kindesmissbrauch.  Aber das ist wieder ein anderes Thema.

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Copyright, Persönlichkeitsrecht und Markenrecht ad absurdum? Haben Personensuchportale Sonderrechte?

 Man möchte schon gerne wissen, was so alles im Web über einen selbst herumschwirrt. Erstaunt fand ich z.B. eine bunt gewürfelte Reihe von Fotos als  zu meiner Person deklariert wieder – wobei etliche Zeitzeugen aus meinen Büchern darstellten oder Fotos daraus. Die Fotos kann man auch noch etwas vergrößert darstellen, dann rufen sie sich offensichtlich innerhalb eines Frames  in besagtem Personensuchportal auf. Auch Links zu verschiedenen meiner Seiten finde ich- doch wenn ich sie anklicke, erscheint mein Seiteninhalt innerhalb dieses Rahmens auf der  fremden Webseite.Darüber ist ein winzig kleiner Hinweis, der Seiteninhalt wäre nicht Bestandteil dieser Webseite- was ein Blick ja Lügen straft- und wenn man diesen Hinweis-Link anklickt, dann landet man tatsächlich auf meiner Webseite- aber eben erst dann. Der Seitenbetreiber lebt also praktisch- rein inhaltsmäßig- auch von den Seiteninhalten anderer. Man darf davon ausgehen, dass die Fotolinks und Seitenlinks auch angeklickt werden. Somit entsteht durch den Abruf meiner Seiten durch das Suchportal  zwar Traffik bei mir, aber die User sind nicht bei mir. Im Ranking aber steigt das Portal durch die hohe Zahl der Seitenaufrufe (ohne große Bitebelastung). Vor Jahren schon haben wir diese Art der Seitendarstellung aufgegeben, weil wir das auch nicht bei anderen wollten. Und es war m. E. auch einige Zeit verpönt. Doch  nun scheint ja die Goldgräberzeit der Informationsgesellschaft ausgebrochen zu sein. Jede kleinste und unwichtige Info muss in die Welt getragen werden. Und eine große Quote bringt gute Werbeeinnahmen. Nun, da ich die Antwort auf meine Aufforderung, die Links zu verändern, nicht schreiben darf- wegen Copyright- und daran wollen wir uns schön halten-  möchte ich der Welt meine erneute Antwort nicht vorenthalten, aus der man einiges schließen kann.

Sehr geehrte Frau W.,

in Ihrer Antwort gingen Sie in keiner Weise darauf ein, dass Sie unsere Seiteninhalte innerhalb Ihrer Webpräsenz darstellen, anstatt direkt auf unsere Seiten zu verlinken. Dies verletzt das Copyright, sowie das Markenrecht und weitere Persönlichkeitsrechte Dritter (letzteres betrifft einzelne zusammenhanglos dargestellte Fotos , die zum Teil unseren Webseiten entstammen). Ihr kleiner Hinweis, der dargestellte Inhalt sei nicht Bestandteil Ihrer Webseite, steht völlig im Gegensatz zu Ihrer Seitendarstellung. Dieser Direktlink erscheint ja erst, wenn Sie unseren Seiteninhalt bereits darstellen.  Ihr Vorschlag, unsere Seiteninhalte zu löschen, damit sie nicht mehr bei Ihnen erscheinen, ist geradezu grotesk. Es ist ein Leichtes , in jedem Falle die entsprechenden Links zu unseren Webseiten so zu gestalten, dass sie- wie man es ja auch erwartet- direkt zu uns führen. Wir erwarten das innerhalb einer angemessenen Frist von 3 Wochen. Sofern das nicht geschieht, müssen wir juristische Schritte erwägen.

Mit freundlichen Grüßen
Ute Görge-Waterstraat
edition wahrzeit

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Einige interessante Links

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Warnung: Achtung user von Amazon: falscher Amazon- Support !

Es gab einige Einwahlprobleme zu Amazon. In diesem Zusammenhang stellten wir fest, dass wir zeitnah zu Änderungen im Nutzerbereich falsche Bestätigungsmails von einem angeblichen amazon- support zugesandt bekamen. Z.B. Absender:Customer Service <Jane.Simpson@support.amazon.com> Inhalt : (Beispiel) Your Order s/n:53975440 Im Betreff kann auch notify oder notice stehen.
Info Thank you. Amazon.com Customer Support   Der Info – Link führt dann auf eine Spammer- Seite, die  von  guten Virenscannern sofort gestoppt wird. Ferner tauchten dann auch mails mit Betreff: Your Order with Amazon.com (4694-0100142-5205348)  (Beispiel) ein.  Inhalt:

Dear Customer, Your order has been successfully confirmed. For your reference, here`s a summary of your order:You just confirmed order #542-10078-1009405
Status: CONFIRMED      ORDER DETAILS  Sold by: Amazon.com, LLC
Because you only pay for items when we ship them to you, you won`t be charged for any items that you cancel. Thank you for visiting Amazon.com!
Amazon.com
Earth`s Biggest Selection
http://www.amazon.com
  (der link hat bei uns gestimmt…)

Hierbei geht der Link Order – Details auf: sarieldein.com und nicht auf amazon.

Also Achtung: Besonders, wenn ihr bei amazon Passworte ändert, oder neu registriert oder den Support wegen Problemen angemailt hattet: Schaut euch ganz genau  alle Antwort- Mails an- ob die auch wirklich von Amazon sind . Nicht vorschnell Links öffnen, sondern erst Links kopieren und dann im editor anschauen- dann seht ihr, wo ihr hingeschickt werden sollt.

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Bestseller „Axolotl Roadkill“ von Helene Hegemann: Echt abgeschrieben von Airens Strobo ?

„Nur über die Lüge kommen wir der Wahrheit nahe.“ (Helene Hegemann) Aber nur durch die Lüge, welche ans Tageslicht kommt. Ansonsten soll die Wahrheit doch wohl eher fern gehalten werden? Im Web kommt alles irgendwann heraus. Aber die Idee war schon gut, eine sehr junge Frau als Autorin hochzujubeln. Morgen mögen es Kinder sein, die sich in freier Textauswahl in Blogs und Artikeln des Internets ihren eigenen Roman zusammenklöppeln. Alle brauchen neuen Stoff: Die Filmindustrie – Fernsehproduzenten….
Die Lektoren sind gefragt, sich da schon eine gute Promotion- Strategie zu erdenken – aber natürlich felsenfest. Keine 2 Sätze aus dem selben Text- vielleicht kann man da auch gleich einen Computer daran arbeiten lassen?  Fantasie war schon im Spiel, denke ich. Nur ist die Lebenserfahrung in jungen Jahren noch nicht groß genug und so muss man sich anderweitig bedienen. Wer Lust hat: Hier kann man schauen , wie der Text von  Airens Strobo in die Idee von Hegemann umgewandelt wurde:  http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-alles-nur-geklaut-05022010.html

Das Tragische- oder soll man schon sagen- Gemeine   ist, dass alle Rezensoren der großen Tageszeitungen Hegemanns Chaos-Drogen-Roman in höchsten Tönen als phänomenalen Coming-of-age- Roman bejubeln, während der Autor Airens Strobo und sein Sommer 2009 veröffentlichter Roman unbeachtet blieb. Wahrscheinlich hatte sein Verlag sukultur     nicht genug Geld für große Werbung. Ich kann das mitfühlen. „…die Ähnlichkeit ganzer Passagen.“ bedeutet allerdings noch nicht, dass es sich hiermit um einen Ideenklau in ganzer Breite handelt. Kommt auf das Volumen an. Daraufhin ist der Hegemann- Roman wohl noch nicht eingehend untersucht worden. Kostet einige Recherchezeit.
„Ich habe mich überall bedient, wo ich dachte, das entspricht jetzt der Lebensweise, über die ich schreiben will“, erklärt Helene Hegemann ihre Arbeitsweise im Gespräch.“ Ganz ehrlich und echt? Warum wurden dann die Passagen extra in der Wortwahl verändert? Das kann doch nicht unbewusst geschehen sein. Somit hatte das also Methode? Und kommt man als 16Jährige darauf? Der Shooting- Star des Ullstein- Verlages ist ganz unbefangen. Peinlich für den Verlag, der ja auch nicht will, dass seine Buchinhalte  sich in irgendwelchen Bestsellern anderer Verlage wiederfinden. Vielleicht hat  Gier, eine mögliche Bestsellerautorin gefunden zu haben, den Blick vernebelt? Immerhin müssen ja die Autoren bescheinigen, nicht die Rechte Dritter zu verletzen. Doch der Verlag steht letztendlich immer dumm da, wenn ein kleines Geheimnis zu einem großen Wirbel führt. Die Auflage steigt- aber auch die Gefahr, dass man einen kostspieligen Rechtsstreit provoziert.
„Zitat Text: Felicitas von Lovenberg F.A.Z.: Helene Hegemann sagt, sie würde Airen gern einmal treffen. Man darf gespannt sein, was dieser zu alledem sagen wird. Vielleicht ist er ja einfach dankbar für die Aufmerksamkeit, die sein Roman jetzt findet.“ Und so hat ihm eine Lüge immerhin zu einem gewissen Bekanntheitsgrad verholfen. Müsste er dafür nicht dankbar sein?

Wenn hier schon die Rede von Copyright  ist: Das erinnert mich an google- books, wo es darauf hinauszulaufen scheint, dass  man die Rechte an seinen Büchern an Großunternehmen verliert, einfach so. Und alle schauen zu? Gerade noch rechtzeitig, am 28. Januar, wurde ein Schriftsatz mit Einwänden gegen das überarbeitete Google Book Settlement beim New Yorker Gericht eingereicht, nachdem es schon vor Wochen Ende 2009 die einzelnen Verlage per E- Mail erreichte. Wer aber soll noch Bücher verlegen, wenn er selbst nichts mehr daran verdient, sondern andere, die dann das Monopol haben? Und wer wird noch Bücher schreiben, wenn der Inhalt geklaut, verzerrt und dann unter einem anderen Namen verramscht wird?

Quellen:
http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc~E2554FF3EE0594DA

09A14DAAF6A135A68~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

http://www.satt.org/sukultur/strobo-presseerklaerung.html

http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-alles-nur-geklaut-

05022010.html

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GMX- Promail – Geburtstagsüberraschung als Abzocke? Testphase oder doch schon Promail- Vertrag? Neue GMX- Argumentationen

Als ich zum x. Mal vor meinem Zugang zum GMX- Freemail- Account das Fenster mit der angekündigten  Geburtstagsüberraschung von GMX wegklicken wollte- glaubte ich, die gute Idee zu haben: Mit Anklicken dieser Box wäre diese nervige Angelegenheit  endlich beendet?

 

Mir wurde 3 Monate kostenlos ein Upgrade auf Promail als Test mit wer weiß was für interessanten Features angeboten. Und, wenn es mir nicht gefiele, dann könne ich es ganz einfach durch Buttondruck wieder in meine kostenlose Freemail zurückverwandeln. Na, wenn das so einfach ist- dann probiere ich das mal aus- ob sich das Geld für mich lohnen würde (Promail kostet) und zugleich legte ich ein Memo an, damit ich nicht den spätesten Zeitpunkt verpasse, dieses Angebot rückgängig zu machen.

 

Eigentlich wollte ich nur mal schauen.   Es stellte sich sehr schnell heraus, dass ich das Angebot nicht gebrauchen kann und daher suchte ich diesen Vorgang, mit dem man wieder angeblich zur Freemail zurückwechseln konnte. Ich fand den Down grade- Button  dort, wo man auch Upgraden konnte  und es ging tatsächlich mit Anklicken — eigentlich ganz simpel. Mir wurde- mit sehr großem Bedauern und Nachfrage, ob ich mich denn wirklich für den Down grade entscheiden will, wo Promail doch so viel mehr böte, als die kostenlose Freemail, der Down grade auf der Webseite bestätigt. Also löschte ich mein Memo im Bewusstsein, dass die ganze Aktion gelaufen wäre. Rein optisch bestätigte dass mir  auch eine Linkleiste oben im Account – wo unentwegt die Bezeichnung Freemail verzeichnet war. Ich war total sicher, hatte ich mit GMX ja noch nie Probleme, dass ich nicht die Vertragsdaten innerhalb des Accountes überprüfte. Das hatte ich übrigens noch nie gemacht- war kein Anlass dazu.

 

Dann kam eine Dienstreise. Als ich zurückkomme und meine Kontoauszüge abhole, sehe ich eine Abbuchung von GMX. Das konnte nicht sein, denn ich hatte keinen kostenpflichtigen Vertrag. Ich ahnte allerdings, dass es da nicht mit rechten Dingen zuging. Zumal ich mich überhaupt nicht erinnern konnte, meine Kontonummer angegeben zu haben. Als nächstes surfte ich im Internet herum und wurde schnell fündig.

 

Unter GMX und Promail beschwerten sich seit Beginn unseres 2. Jahrtausends etliche – sich betrogen fühlende GMX- Kunden. Einige sogar hatten mit GMX vorher überhaupt nichts zu tun gehabt. Sie bekamen Geld abgezogen- obwohl sie meinten, GMX könne ihre Kontonummer nicht wissen- andere bekamen Rechnungen über Verträge, die sie nie abgeschlossen zu haben glaubten.

 

Meine nächste Handlung war: Fax an meine Bank: Geld soll zurückgeholt werden. Zu diesem Zeitpunkt war ich aber immer noch gutgläubig der Meinung, es habe bei GMX vielleicht einen Server- Crash gegeben und die hätten dann ein Backup hochgeladen, wo meine Aktion (Canceln der Promail) nicht aufgezeichnet war. In meinem Maileingang lag außer der üblichen Reklame von GMX nichts. Auch die Linkleiste im Account zeigte noch Freemail an…. Doch nun suchte ich endlich mal die Vertragsdaten auf— und siehe da – hier war Promail verzeichnet mit Vertragsende im nächsten Jahr (12 Monate) – übrigens rechnerisch ab Ende der Promail- Testphase von 3 Monaten.

 

Das gibt’s ja nicht— keine Bestätigung per Mail? Ich muss was übersehen haben. Also noch einmal die Posteingänge gefilzt. Nach längerem Suchen durch Spam- und Werbung fand ich unter „unbekannte Absender“ irgendwo eine Bestätigungsmail für  den Abschluss eines Vertrages mit dem Promail- Tarif für 12 Monate. Man freute sich, dass ich mich dafür entschieden hätte. Hatte ich  aber nicht.  (GMX- Mitteilungen stehen übrigens gewöhnlich immer direkt im Posteingang bekannter Absender!) Die Rechnung fand sich auch dazwischen. 2 Tage nach Beginn der 12monatigen umstrittenen Vertragsphase war ja das Geld von meinem Konto abgebucht worden. Nach meiner Auffassung noch innerhalb der gesetzlichen Widerspruchsfrist.  

 

Vorsichtshalber wollte ich nun Widerspruch einlegen. Offensichtlich hatte der Down grade trotz aller optischen Hinweise doch nicht geklappt. Ich wurde nervös.  Nach meinem Dafürhalten war ich gerade noch im richtigen Zeitfenster für einen Widerspruch.  Aber ich brauchte mehr als 1 Stunde, um eine Kundendienst- E- Mail- Adresse zu finden. Die war nicht innerhalb meines Accountes, sondern  irgendwo auf der Hauptseite von GMX. Ich schilderte die Situation und bat darum, den Vertrag, den ich nicht abschließen wollte und meiner Meinung auch nicht abgeschlossen hatte,  rückgängig zu machen und die Promail von GMX aus wieder auf Freemail zu stellen. Ich hätte diese Möglichkeit im Account auch weiterhin gehabt- aber 1. hätte ich damit eventuell indirekt eingeräumt, einen Vertrag für Promail abgeschlossen zu haben, 2. könnte es ja wieder nicht klappen—hatte es ja schon einmal nicht.

 

Es kam keine Antwort. Ich wurde unruhig- zumal ich in verschiedenen Foren gelesen hatte, dass GMX  die Promail-Geburtstags- Masche anscheinend schon seit vielen Jahren betreibt und auch u.a. nicht auf Schreiben- egal wohin- reagiert.  So suchte ich mir eine andere E- Mail- Adresse- diesmal aus dem Impressum und schickte erneut einen Widerspruch los. Diese Antwort hatte ich postwendend. Das wäre nicht die richtige Adresse für Widersprüche und Kündigungen, hieß es.   

 

Nach einigen Tagen erst erschien dann die Antwort auf Widerspruch 1. vom Kundendienstbüro.  Der Widerspruch wäre zwar (Datum wurde auch vermerkt) angekommen, aber würde nicht anerkannt werden, da ich bereits  bei Wechsel in die 3monatige Testphase belehrt worden sei und der Vertrag  ab diesem Zeitpunkt gültig sei. Meine Widerspruchsmöglichkeit sei also somit  längst verfallen.

Nun, inzwischen hatte ich das Geld wieder auf mein Konto geholt.   Deshalb kam auch die Drohung, der Account würde solange gesperrt werden, wie ich nicht bezahle.  Da ich mich in keinem Vertrag sah, dachte ich nicht im Traum daran. Nun wollte man ja auch die  Rücklastgebühr von mir bezahlt haben.

 

Kein Wort, dass ich den Vertrag nicht haben will- nein, er wäre abgeschlossen worden, die Widerspruchsfrist  also bereits kurz nach  Abschluss abgelaufen ( wie lange die nach Meinung von GMX liefe, würde mich brennend interessieren…) Basta.

 

Ich kam ins Grübeln. GMX— Member of united internet—- da steht auf der Webseite: „Programmiert auf Erfolg“ ……“In unserem Produktgeschäft richten wir uns mit Internet-Mehrwertdiensten an Privatanwender, Small Offices / Home Offices (SoHo) sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Diese Zielgruppen werden über die bekannten Marken GMX, WEB.DE, 1&1 und united-domains adressiert.“ Der Verlust von united internet für das Jahr 2008 betrug 121,5 Millionen Euro. In diesem Jahr  sollen  Aktien zurückgekauft werden, was den Kurs steigen lässt.  Was sonst noch so alles dahintersteckt, kann man auf http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/united-internet-ag.asp#16038723  und

http://www.unitedinternet.de/xml/ui/Company;jsessionid=A53CD2D56C892D30EEBD99B72D521AFD.TCpfix70b?__frame=_top&__lf=Static  nachlesen.

Also auch 1&1? Wie viele Postfächer habe ich da… 2000 oder noch mehr? Und was steht dort innerhalb des Kunden- Controll- Centers: Man solle sich auch eine Free- Mail- Adresse zulegen. Hatte ich ja, will ich auch wieder- und zwar ganz regulär- so wie auch betreffs der angebotenen einfachen Beendigung der Pro- Mail Testphase zu erwarten gewesen wäre.

Warum hatte das nicht geklappt- mit dem Down grade? War vielleicht deren Server durch Viren verseucht?  Es konnte nicht sein, dass ein so großes Unternehmen auf ca. 36.- € – (eigentlich geht es ja hier erst einmal um   17,94.- €)-  angewiesen ist. Aber meine Oma sagte immer: Man kommt nur zu Reichtum, wenn man um jeden Pfennig kämpft. Meine Oma hat nicht um jeden Pfennig gekämpft. Und ich…. Hier geht es einfach ums Prinzip. Wenn versprochen wird, man könne ohne Probleme aus der Testphase austreten, dann sollte das auch möglich sein. Auch sollte man unzweifelhaft auf den gewöhnlich benutzten Seiten des Accountes erkennen, in welchem Vertragsverhältnis  man sich befindet.  Die ganzen Fristen sind dann ja gesetzlich abgesichert.

 

Ich versuchte, noch einmal GMX die Situation zu erklären. Auch, dass ein Vertrag, der über 12 Monate läuft, nicht schon in der Testphase- also 3 Monate davor- beginnen kann, aus der man – laut Angebot- jederzeit herausgehen konnte. So wäre es ja nicht möglich, die gesamte Testphase zu nutzen, ohne automatisch schon vertraglich gebunden zu sein. Außerdem hätte der Vertrag dann über 15 Monate laufen müssen. Ich sehe das als 2 verschiedene Angebote an. Einerseits die 3monatige Testphase, anschließend der eigentliche  umstrittene 12monatige Promail- Vertrag. Für den ich ja dann auch das Geld bezahlen sollte.

 

GMX bleibt aber bei der Behauptung, der Vertrag sei bereits endgültig per Wechsel in die Testphase abgeschlossen worden und geht in keinem Wort darauf ein, warum die Rückführung per Button- Betätigung  nicht geklappt hat. Inzwischen sind wir nach Inkasso- Büro- Schreiben (+ Gebühren)  beim von GMX beauftragten Anwalt (+ Gebühren- übrigens auch 12.- € wegen „ungerechtfertigter Bereicherung!?) gelandet, über den einiges im Internet steht, weil er wohl oft ähnlich gelagerte Fälle vertritt. Interessant ist, dass auch er behauptet, es sei lediglich vertraglich vereinbart worden, dass in den sogenannten Probemonaten kein Entgelt zu entrichten sei, die Laufzeit des  Vertrages aber bereits mit Beginn der Probephase begonnen habe.  Dies allerdings war so überhaupt nicht aus dem Angebot hervorgegangen und ist auch m. M. nach nicht schlüssig. Jedenfalls ist das nun eine Argumentationsvariante von GMX, die ich so noch nicht im Internet gesehen habe. Daher finde ich es wichtig, es hier zu erwähnen- auch im Zuge der Informationsfreiheit.  

 

Ich bin felsenfest davon überzeugt, alles richtig gemacht zu haben, hatte auch fleißig Screenshots gesammelt- daher werde ich abwarten, wie das mit dieser besonderen  GMX- Geburtstagsüberraschung weiter geht. Ich hoffe, GMX lenkt ein, denn ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass es sich um eine Abzock- Masche handelt, sondern um eine Funktionsstörung. Allerdings – die jetzt vorherrschende Argumentation lässt Zweifel aufkommen.

 

Im Blog werde ich dann weiter darauf eingehen. Sofern die Funktionsstörungen nicht auf 1u1 übergreifen…. ;-))

 

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Friedrich von Faber will uns allen ein nagelneues Auto schenken.

Da ruft ein Herr von Faber an. (Ähnlichkeiten mit Faber Lotto oder Faber-Castell rein zufällig?) Die Rufnummer ist unterdrückt, der Name des Ansprechpartners, verstümmelt, weil das dann für alle Familien (die werden hier angesprochen)  passt – umso fröhlicher die Stimme am anderen Ende der Leitung, die den Gewinn eines neuen BMWs verspricht- mit 1 Jahr Steuer und Versicherung.> Nein, das ist kein Scherz!“ behauptet Herr v. Faber. Man brauche nur eine 0900 er Nummer anzurufen, um den Gewinn zu aktivieren. Vergessen hat er, den Preis für das Telefonat zu nennen- dafür wiederholt er die Nummer- allerdings verschleiert er  den 0900- Zusammenhang, indem er ungefähr so ansagt: 09 Pause 00 Pause weitere Nummern mit Pausen- natürlich, damit man besser mitschreiben kann.
Dies passierte schon zum 2. Mal in meiner Familie- da werden also systematisch  Nummern durchgegangen. Worauf das mit 0900er Nummer hinausläuft, kann ich mir schon denken.  Im Web informiere ich mich und finde unter http://blog.maexotic.de/archives/196-Telefonabzocke-Gewinnversprechen-BMW-Coupe-gewonnen-09005739750.html den Hinweis:
>>Natürlich hat man nichts gewonnen. Es geht nur darum, die Leute dazu zu bringen dort anzurufen und sie ca. 30 Minuten für 3,69 €/min am Telefon festzuhalten (und damit den Anrufer mit 110 € zu schädigen).>>
Von Forenschreibern hat doch tatsächlich  jemand versucht,  anzurufen- von einer Telefonzelle aus, wo man die Kosten gleich kontrollieren kann—- Zitat:<< Habe anschließend mehrmals von der Telefonzelle angerufen. Ab der 5ten Ziffer war der Anschluss jedes Mal gesperrt. (http://www.tc30.de/09005739751-%E2%80%93-bmw-gewonnen-winnstar24)>>

Nun es sieht so aus, dass Telefonzellen für einen 0900- Anruf gesperrt sind? Die Antwort bekommen wir bei der Bundesnetzagentur: >>Aus öffentlichen Telefonzellen und von gesperrten Telefonanschlüssen (siehe Anruf-/Anschlusssperre) ist der Service 0900 nicht erreichbar.>>

Ich stelle mit Erschrecken fest, wie viele- offensichtlich junge Menschen zunächst einen solchen Gewinn für möglich halten. Das kann man aus den Foren herauslesen.
Betrogene werden sich aus Scham nicht melden- aber  dergleichen muss es massenhaft geben.

Also, wenn ich und meine Familie mindestens 1x wöchentlich per Telefon  oder  Internet abgezockt werden soll, dann muss ich schon sagen: Das reicht jetzt endlich! Und wenn ich sehe, wie lange es dauern kann, bis jene Abzocker an ihrem Tun gehindert werden -(Beispiel RA Katja G. und Webseitenabzocke) inzwischen also Millionen € von meist armen Menschen abgezogen werden, dann bin ich der Meinung, da stimmt etwas nicht in unserem Rechtssystem.
2. Beispiel Zitat aus dem Auftritt der Bundesnetzagentur: <<Die Maßnahmen der Bundesnetzagentur ergehen – außer in den Bußgeldverfahren – in der Regel in Form von sofort vollziehbaren Verwaltungsakten. Den Adressaten steht der Rechtsweg offen, gegen die Bescheide bei der Bundesnetzagentur innerhalb eines Monats (Rechtsbehelfsfrist) Widerspruch einzulegen. Ferner kann ein Betroffener sich im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes oder mittels Klage vor dem Verwaltungsgericht gegen die Maßnahmen zur Wehr setzen. Die Verwaltungsakte sind (erst) nach fruchtlosem Ablauf der Rechtsbehelfsfrist bestandskräftig. >> Und diese Maßnahmen sind: <<Abmahnungen
# Androhung und Festsetzung von Zwangsmitteln
# Untersagung der Rechnungslegung
# Untersagung der Inkassierung
# Abschaltung von Rufnummern
# Entzug von Rufnummern
# Widerruf oder Rücknahme von Registrierbescheiden
# Einleitung von Bußgeldverfahren >>

So wird eine einstweilige Verfügung eingeholt und die Abzocke geht munter weiter.
Somit  lohnt sich dieses kriminelle Verhalten auf alle Fälle:
Zitat von: http://www.tc30.de/09005560060-friedrich-von-haber-gewinnmitteilung/ : …>>
da werden ein halbes Jahr zuvor haufenweise 0900er-Rufnummernblöcke von dubiosen Firmen reserviert die zunächst vor sich hin schlummern, um unauffällig zu bleiben hinsichtlich Verbraucherbeschwerden…und dann geht’s munter los. Häufen sich die Beschwerden über eine bestimmte 0900er-Rufnummer, so wird diese erst viele Tage nach Eingehen ausreichender Beschwerden abgeschaltet. Weshalb nur diese EINE Rufnummer und nicht gleich der gesamte Rufnummernblock bzw. alle Nummern, die auf dieses eine Unternehmen registriert sind, also rein prophylaktisch? Und weshalb nicht SOFORT, d.h. wenn man technische Umstände berücksichtigt, einen Tag nach den ersten Beschwerden (wir leben schließlich in einer Zeit, in der man mittlerweile fast alles über Fernwartung/Fernschaltung konfigurieren kann)

Ich schaue mal, wer ist mit verantwortlich und wer verdient mit? Hinter der Bundesnetzagentur steckt der Staat. Er verdient an der Vergabe der Nummern.

Die Seite http://mwl.telekom.de/produkte/page.php?id=3585 begrüßt mich mit einem Slogan:  <<Erleben, was verbindet….>>
passend, denke ich. Ach, wie blöd bin ich, die 0900er Nummer wird ja bei der Bundesnetzagentur vergeben. Ooooch…

Was kostet dort die Zuteilung einer 0900er-Servicenummer?
<<Für die Zuteilung einer Servicerufnummer für PRD/PRS wird eine einmalige Gebühr von 62,50 Euro erhoben. Diese Gebühr ist in der Telekommunikations-Nummerngebührenverordnung (TNGebV) festgelegt. Die Ablehnung eines Antrags ist ebenfalls gebührenpflichtig und kostet (15,63 Euro).>>
Aber die Telekom ist doch mit vertreten: Das Abrechnungsbeispiel zeigt 2 Varianten: Blocktarif- 59 Anrufe Vergütung  45,77.- € / Zeittarif:3137 Anrufe Vergütung 10309,46.-€ (http://mwl.telekom.de/produkte/pdf/DIA_Variante_1_Produkt.pdf)
Telekom:  <<Frei tarifierbare Zeittarife, zurzeit bis zu 3,00 Euro/Minute und Blocktarife (Einmalpreis bis 10,00 Euro pro Anruf), schaffen neue Freiräume für Ihre Preisgestaltung.>>

Was nimmt die Telekom für eine 0900er Nummer? z.B.: Bereitstellungspreis 49,95 €
Mtl. Überlassung 9,95 €  (https://mwl.telekom.de/produkte/pdf/0900_Produktblatt.pdf)
Wenn ich mich nicht verrechnet habe, mit den Zuteilungskosten der Bundesnetzagentur sind das ca. 120.-€ pro Nummer. Ein Schnäppchen- bei 10.-€ pro Anruf schon nach 12 Anrufen amortisiert und dann wird verdient. Und die Telekom verdient mit. Ebenso der Staat durch die Bundesnetzagentur. Da schwant einem Böses, denn bei den Telefonnummern  wird offensichtlich nur der Jugendschutz überprüft, nicht aber sonstige kriminellen Aktivitäten.

Welche Leistungen der Telekom für den Informationsanbieter sind im Service 0900 enthalten?
Den Service 0900 gibt es als Basis- und als Premium-Produkt.
<<Zu den Standardleistungen im Service 0900 Basis gehören u.a., Individuelle Tarifansage, Verkehrsführungsprogramm für 10 Ziele mit Zeitfenster, Quoten, Anrufumlenkung u. v. m.>>
U.v.m. müsste ja wohl auch Inkasso und  Abrechnung beinhalten?
Auch müsste ja vor jeder Benutzung der 0900er Nummer eine Tarifansage erfolgen. Oder kann die unterdrückt werden?  Vermutlich wird bei Betroffenen jegliche Vorsicht fallen gelassen, denn es lockt ja ein garantierter Gewinn im Wert von 30 000.- €.

Was preist die Telekom als Vorteile für den 0900- Service an:
<<Sie erschließen mit Ihrem Telefon-Service eine bundesweite Einnahmequelle.
Verschiedene Tarifvarianten ermöglichen eine angemessene Bezahlung – abhängig von Ihrem Aufwand.
Besonders anruferfreundlich: Der ereignisbezogene Tarifwechsel innerhalb einer Verbindung.
Schnelle und individuelle Tarifanpassung.
Kein Verwaltungsaufwand: Wir übernehmen die Rechnungsstellung. Sie erhalten die Überweisung Ihrer Vergütung einmal im Monat oder auf Wunsch auch eine wöchentliche Abrechnung im Rahmen des Factoring.
Individuelle Tarifansagen: Informationsanbieter können auf unsere Sprecherkapazitäten zurückgreifen.>>

Hier kommt einem die böse Idee, Gründe für die lange Warteschleife bei der Kundendienstnummer der Telekom  bei „querulatorisch“ veranlagten Kunden erkennen zu können. Denn technisch ist es möglich.  <<Zum Schutz vor Forderungsverlusten. Der
Blacklist Service 0900 bietet Ihnen die Möglichkeit, eine kundenspezifische Selektion
vorzunehmen und so Forderungsausfällen vorzubeugen. Das heißt, Sie gewähren zahlungssicheren Stammkunden Zugang, während wiederholte Nichtzahler gesperrt oder
in Anrufdauer und Anrufanzahl beschränkt werden. Legen Sie dabei individuell einen
Schwellenwert pro Servicenummer fest und bestimmen, wann ein Kunde auf die Blacklist
kommt.>>

Wie in den Foren erwähnt… ehe die Bundesnetzagentur reagiert, vergeht Zeit. Zeit, die für Bettrüger bares Geld ist. Und wenn die Agentur reagiert hat und die  entsprechenden Nummern gesperrt sind und auch ein Inkassoverbot erfolgte, können mit Hilfe von Inkassobüros trotzdem reichlich Gelder von ahnungslosen Betrogenen eingezogen werden. Denn wer wird die langen Listen mit verbotenen 0900er- Nummern durchgehen? Die wenigsten wissen, wo die zu finden sind. (http://www.bundesnetzagentur.de/enid/3974fd0446d78440258ca0862f429515,0/Ma_nahmen_gegen_Rufnummernmissbrauch__Dialer_und_Sprachtelefonie/Liste_eingeleiteter_Ma_nahmen_1cl.html) Und es gibt reichlich unlautere Inkassobüros und Anwälte, die unseriöse Forderungen einzutreiben versuchen.

Und hier komme ich zum nächsten Thema: GMX Promail.

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Ja aber Herr Mahler…. was ist denn in Sie gefahren…?

Ihr Gästebucheintrag auf meiner Webseite konnte ja Gott sei Dank schon im Vorfeld abgewehrt werden… muss ich ihn doch erst absegnen. Ich habe mir erlaubt, Ihre Texte und Links auf  neofaschistische Web-Seiten unter dem Titel Horst Mahlers Sch… abzuspeichern, um daraus zitieren zu können.Es gibt für Sie wohl nichts besseres zu tun, als Vereinsseiten und andere von Ihnen fälschlich oder richtig erkannte Sinnesgenossen mit Ihren rassistischen – und vermutlich in einer ernsthaften Geisteskrankheit wurzelnden- Auswürfen zu beglücken. Denn das würde ich schon als pathologisch bezeichnen, in Hannelore Kohl, Alfred Herrhausen,Uwe Barschel,Jürgen Möllemann, Jörg Haider u.a. Opfer einer „zionistischen “ Söldnertruppe zu sehen.

Wenn sich zu politischem Zick-Zack-Denken, das so unverständlich kraus ist noch ein Konglomerat von diffusen Verschwörungstheorien gesellt, ist es Zeit, den Arzt aufzusuchen. Oder ist das gewollt, nicht ernstgenommen zu werden, oder für verrückt erklärt- dann kann man nämlich alles (in dem Falle diese braune Sch… ) sagen und schreiben, ohne dass man dafür belangt werden kann… schließlich ist Erich Mielke und so mancher andere Strolch mit dieser Taktik gut bei unseren Gerichten gefahren. Sollte das auch Ihre Methode sein, Herr Mahler?

Viele Grüße von einer “ frohen Deutschen Germanin , die Entspannung Gemütlichkeit und Harmonie liebt“.

PS: Sie haben da wohl was falsch verstanden? http://www.berlinroman.de

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Schweinegrippe- Abzocke oder nur was vergessen?

Schweinegrippe und falsche Produktlinks

Beispiel: Anzeigenlink von Medprodukt-online.de auf billiger.de — statt auf „Für ein Höchstmaß an Sicherheit 20-Stück-Karton nur 36,70 EUR …“ wird auf Virenschutzmasken Typ. FFP3 10 Stück für 38,70 €

Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand verlinkt. So zahlt man das Doppelte für die Hälfte des Produktes, wenn man nicht richtig aufpasst.

Screenshots vom 11.11.2009

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Schweinegrippe- Notfallplan

Wie schütze ich mich vor Schweinegrippe?

 

 

 

Zuerst mal eine Liste, mit allem, an was man so denken muss:

 

1.       Was fasse ich so alles an:

a.       Außerhalb d. Wohnung:

                                   i.            Lichtschalter Hausflur u. alle anderen Lichtschalter

                                 ii.            Klingel

                               iii.            Fahrstuhl-Bedienknöpfe

                                iv.            Türklinken/ diverse Griffe an Eingangsportalen

                                  v.            Fahrscheinautomaten u. alle anderen Automaten- auch Kaffeeautomaten Büro

                                vi.            Haltegriffe- u. Stangen Bahn/Bus

                              vii.            Autotürgriffe

                            viii.            Lenkrad

                                ix.            Parkscheibe

                                  x.            Schlüssel aller Art

                                xi.            Gurthalter

                              xii.            Navigerät

                            xiii.            Handy

                            xiv.            Kopier- oder Faxgeräte

                              xv.            Bankterminal (touchscreen- Bildschirme) u. Tastatur

                            xvi.            Geldscheine + Münzgeld

                          xvii.            Portemonnaie

                        xviii.            Brieftasche

                            xix.            Bankkarte/ Kreditkarte/Plastikkarten aller Art

                              xx.            Einkaufswagen- Griff, Einkaufskörbe oder Taschen

                            xxi.            Leergutautomat-Bonknopf

                          xxii.            Briefkastenklappe

                        xxiii.            Öffentliche Telefone- Hörer+ Tastaturen

                         xxiv.            Öffentl. Terminals für Internet/Fax usw.

                           xxv.            Haussprechanlagen – Bedienelemente/Knöpfe

                         xxvi.            Öffentl. Toiletten: Türgriffe, WC-Sitz, Spülung, Wasserhähne, Seifenspender,Handtrockner

                       xxvii.            Handläufe bei Treppen und Rolltreppen

                     xxviii.            Frisches Obst und Gemüse zum Selbstaussuchen

                         xxix.            Zeitungen in Wartezimmern oder Restaurants

                           xxx.            Ware auf Grabbeltischen

                         xxxi.            Hundeleine

                       xxxii.            Mülltonne/Müllhaustür

                     xxxiii.            Schuhgeschäft- Schuhlöffel

                     xxxiv.            Gartengeräte

                       xxxv.            Fahrrad

                     xxxvi.            Sportstudio: Trimmgeräte

                   xxxvii.            Kino, Theater: Sitze

                 xxxviii.            Bibliotheken: Bücher, CD-Hüllen, Online-Terminals

                     xxxix.            Optiker: Brillengestelle, Messgeräte

                                xl.            Liste wird fortgesetzt

 

 

b.      Innerhalb d. Wohnung:

                                   i.            Alle Türgriffe, Fenstergriffe, Schrankgriffe

                                 ii.            Alle Bedienelemente: Toilette und Bad: WC-Sitz, Spülung, Wasserhähne, Duscharmatur, Duschkabine

                               iii.            Zahnbürste, Zahnputzglas, Zahnchremetube/Spender,

                                iv.            Seifenspender

                                  v.            Bedienelemente u. Fernsteuerungen bei Radio- Fernseh- u. sonst. Multimediageräten

                                vi.            Bedienelemente für PC und Zubehör- Maus, Tastatur,Notebook usw.

                              vii.            Lichtschalter

                            viii.            Bedienelemente in der Küche u. Waschküche: Herd, Backofen, Toaster, Esse, Kaffeemaschine, Waschmaschine, Bügeleisen, Kochtöpfe u. Pfannen

                                ix.            Scheren

                                  x.            Handläufe

                                xi.            Telefon- Tastatur und Hörer

                              xii.            Haussprechanlagen/Türöffner

                            xiii.            Medikamentepackungen,

                            xiv.            Flaschen

                              xv.            Schlüssel

                            xvi.            Handtaschen, Aktentaschen

                          xvii.            Instrumente

                        xviii.            Werkzeug

                            xix.            Kinderspielzeug

                              xx.            Reinigungsgeräte: Staubsauger, Bohnermaschinen u.a., Besen, Schrubber und Kehrgarnitur

                            xxi.            Liste wird fortgesetzt

 

 

c.       Besonderer Körperkontakt u. Gefahr d. Töpfcheninfektion: Immer da, wo mehr als 3 Menschen zusammenkommen:

                                   i.            Busse

                                 ii.            Bahnen

                               iii.            Flugzeuge

                                iv.            Tanzstudios

                                  v.            Sportstudios

                                vi.            Sportvereine, Sportveranstaltungen

                              vii.            Versammlungen, Konferenzen, Briefings

                            viii.            Weiterbildungsveranstaltungen

                                ix.            Schulen

                                  x.            Unis

                                xi.            Kindergärten /Horte

                              xii.            Kino/Theater u. Sportveranstaltungen, Faschingsveranstaltungen

                            xiii.            Konzerte, Ausstellungen

                            xiv.            Events

                              xv.            Groß-Gastronomie

                            xvi.            Weihnachts/ Sylvesterfeiern

                          xvii.            Partys

                        xviii.            Poststellen

                            xix.            Öffentl. Warteräume- z.B. Wartezimmer bei Ärzten, Warteräume u. Lounges 

                              xx.            Schwimmbäder u. Saunen

                            xxi.            Chor/Orchesterproben, Ballettübungen

                          xxii.            Schlangen an Kassen

                        xxiii.            Screeninguntersuchungen, Massenimpfungen (Warteschlangen)

                         xxiv.            Liste wird fortgesetzt

 

 

d.      Nicht geklärte Gefahrenquellen:

                                   i.            Gebäudeinnenräume  mit Klimaanlagen

                                 ii.            Öffentl. Duschen, Saunen, Schwimmbäder

                               iii.            Rohes Schweinefleisch : Mett, Hackepeter

                                iv.            Liste wird fortgesetzt

 

e.      Mögliche Gefahrenquellen durch Produktion und Verkauf:

                                   i.            Direktverkauf von Ware an Marktständen, Kiosken

                                 ii.            Wurst- Fisch-und Käsetheken

                               iii.            Selbstbedienung bei Obst und Gemüse

                                iv.            Selbstbedienung generell (Anfassen von Ware durch Kunden)

                                  v.            Backwarenverkauf

                                vi.            Gepacktes Gemüse/ Obst  – was roh verzehrt wird

                              vii.            Gepackte Wurst – Landproduktion

                            viii.            Liste wird fortgesetzt

 

2.       Wie schütze ich mich und andere in der 1. Phase ( bis 200 000 Infizierte):

a.       Außen:

                                   i.            Bahn und Bus meiden

                                 ii.            Einkaufen nicht zu Stoßzeiten 

                               iii.            Abstand zu Menschen halten (möglichst 2m)

                                iv.            Hände aus dem Gesicht!

                                  v.            Begrüßung ohne Handschlag u. Körperkontakt

                                vi.            Vermeidung von Massenveranstaltungen

                              vii.            Statt mit Bahn oder Bus, lieber Fahrdienste von Kollegen oder eigenes Auto/Zweirad benutzen

                            viii.            Öffentliche Räume mit einer Vielzahl v. Personen meiden

                                ix.            Arztbesuche einschränken

                                  x.            Öfter Händedesinfektion  benutzen, bei jeder Gelegenheit Händewaschen.

                                xi.            Husten, Niesen in die Armbeuge

                              xii.            Benutzung v. Papiertaschentüchern, Entsorgung in Abfallbehälter, nicht auf der Straße

                            xiii.            Liste wird fortgesetzt

 

b.      Zu Hause:

                                   i.            Sofort Händewaschen (30 sek) nachdem man von draußen gekommen ist

                                 ii.            Einmal- Handtücher verwenden

                               iii.            In Punkt b genannte Sachen öfter mal desinfizieren oder Säubern- als billiges Desinfektionsmittel: Brennspiritus

                                iv.            Öfter Stoßlüften

                                  v.            Husten, Niesen in die Armbeuge

                                vi.            Frisches Obst und Gemüse, was roh verzehrt werden soll, sehr gründlich waschen

                              vii.            Öfter Reinigung der Dusch/Brauseköpfe und Schläuche- um Bakterienbefall zu  verhindern

                            viii.            Peinliche Hygiene im WC und Bad, sowie Küche

                                ix.            Erkältungen vermeiden durch witterungsgerechte Kleidung

                                  x.            Familienangehörige auf Krankheitssymptome überprüfen

                                xi.            Liste wird fortgesetzt

 

3.       Wie schütze ich mich und andere in der 2. Phase ( bis 1.000.000 Infizierte):

a.       Außen:

                                   i.            Siehe wie Phase 1 zusätzlich: 

                                 ii.            Sich bewusst machen, wo Viren kleben oder verteilt werden können

                               iii.            Wenn Bahn und Bus nicht vermeidbar: Mundschutz tragen (3-fach/oder FFP3  (vor Absetzen d. Mundschutzes erst Hände waschen/desinfizieren, sonst kleben die Viren direkt vor der Nase am Mundschutz!)

                                iv.            Tragen von einmal-Handschuhen denkbar

                                  v.            Einkaufen zu Zeiten, wo es nicht so voll ist

                                vi.            Alleinstehende sollten sich einen Notvorrat anlegen: Wasser, Fertigpudding/Griesbrei/Milchreis, Fertiggerichte für Mikrowelle, Klopapier, Küchenrollen , Papiertaschentücher, haltbares Brot, Margarine, Teesorten (Erkältungs-Thymian/ Magen/Darmtee, Fenchel, Kümmel)

                              vii.            Klären, wer  notfalls nach einem sehen kann

                            viii.            Paracetamol o.a. Fiebersenker einkaufen

                                ix.            Liste wird fortgesetzt

 

 

 

 

b.      Zu Hause:

                                   i.            s.o. und zusätzlich:

                                 ii.            Wichtige Telefonnummern parat halten:  Arzt, Apotheker, Krankenhaus, Krankentransporte, Verwandte u. Freunde

                               iii.            Wärmflaschen zum Kühlen u. Handtücher für Fieberwickel parat legen

                                iv.            Fieberthermometer, Inhalationsgeräte zurechtlegen

                                  v.            Desinfektionslösung, 1x Handschuhe u. Mundschutz  parat legen.

                                vi.            Hustenmittel in Bereitschaft

                              vii.            Liste wird fortgesetzt

 

Zum Schluss ein wenig Eigen-Werbung : http://www.wahrzeit.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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